Gedankenwelt

Erste Wohnmobil-Reise

von

…wir habens nach viel Recherche ganz spontan getan…das allererste Mal überhaupt…wir sind über ein verlängertes Wochenende mit einem gemieteten Wohnmobil einfach losgefahren…Mindestens ein Test muss sein, bevor wir uns ein solches Gefährt möglicherweise kaufen. Ein Ziel hatten wir vor Augen…ein Stellplatz auf einem Bauernhof mit Stromanschluss und Wasser/Abwasser. Liebe Freunde und langjährige Camper haben uns diesen tollen Tipp gegeben. So konnten wir ohne lang und weit fahren zu müssen, Autobahn, Landstraße und Stadtfahrten testen und wie das Leben in einem Wohnmobil so ist. Und wir haben uns natürlich das beste Wochenende im Frühling ausgesucht - mit Wintereinbruch… :-D 

Dienstags habe ich recherchiert und telefoniert und 2 Wohnmobile zum Mieten angefragt. Bei dem einen hat es direkt geklappt. Alles war unkompliziert. Donnerstags war es abholbereit für unseren verlängerten Wochenendtrip. Es war alles so aufregend. Die Einweisung hat schon 1,5 Stunden gedauert. Außen erklärt, innen erklärt. Fragen beantwortet usw. Nachdem wir dann noch unser Gepäck vom Pkw in das Wohnmobil geladen hatten, haben wir uns das erste Mittagessen an Ort und Stelle gegönnt. Gestärkt konnten wir dann unsere Reise antreten. Kurz vor unserem Ziel haben wir noch die restlichen Lebensmittel gekauft. Dort auf dem Parkplatz hab ich ein komisches Geräusch vernommen. Nein, es war gar nicht komisch! Es war der einsetzende prasselnde Regen aufs Dach des Wohnmobils, der die Romantik und Gemütlichkeit jetzt schon aufkommen ließ. 

Auf dem Bauernhof angekommen, stellten wir fest, dass wir die einzigen Camper sind. Bis auf einen verlassenen Wohnwagen stand dort niemand. Auch auf dem Hofgelände war erstmal niemand zu entdecken. Wir richteten uns ein und erkundeten sodann den Hof mit seinen verschiedenen Tieren und bewunderten die schöne Landschaft. Dann machten wir uns einen gemütlichen Resttag in und um das Wohnmobil. Die erste Nacht stand bevor. Wie aufregend! Es regnete noch immer in Strömen. Das Regengeräusch begleitete uns noch die ganze Nacht. Im Übrigen genau wie die Kälte. Wir hatten da was mit der Heizung verpeilt. Und wachten morgens bei 13 Grad Innentemperatur auf. Wir haben es uns aber schnell wieder warm gemacht und nach etlichem Hin und Her mit dem Stromkasten - wie sich später herausstellte war das Problem schon länger bekannt - gab es dann auch ordentlich Strom für uns. 

Viele Abenteuer warteten in den 3 Tagen auf uns. In der nächsten Nacht hörte man nur noch ab und an den Regen. Mehr zu hören war der Wind der um unser Wohnmobil säuselte. Am nächsten Tag wachten wir mit einem Blick auf eine Schneelandschaft auf. Drin war unser dafür kuschelig warm. Auf dem Hof durften wir Eier sortieren und beim Kühe melken helfen. Ein schöner Spaziergang durfte auch nicht fehlen. Nach der dritten Nacht gab es noch mehr Schnee und da wir darauf vorbereitet waren, vergnügten wir uns in der schönen weißen Schneepracht. 

Am letzten Tag vor der Abfahrt kam dann wieder die Sonne raus und ließ den Schnee langsam schmelzen. Wir machten das Wohnmobil von innen und außen sauber. Alle halfen tatkräftig mit. Dann fuhren wir wieder gen Heimat und gaben das Wohnmobil seinem Besitzer zurück.

Mit vielen Eindrücken, Erfahrungen und Erkenntnissen sind wir wieder daheim angekommen.

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