“Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.” Guy de Maupassant

Ein schöner Spruch, wie ich erstaunlicherweise finde. Warum erstaunlicherweise? Nunja, eigentlich, so behaupte ich immer, mag ich keine Menschen. Tiere sind mir da wesentlich lieber. Und ich denke immer noch, dass auch und vor allem die Begegnungen mit Tieren das Leben lebenswert machen. Menschliche Begegnungen sind anstrengend und kompliziert. Rauben Energie und führen oftmals in die Irre.

Doch mit der Zeit hab ich eines festgestellt: Es sind die bereichernden Begegnungen mit den richtigen Menschen, die das Leben lebenswert machen. Mit dieser Ergänzung wäre ich d’accord. 

So viele bereichernde Begegnungen durfte ich - nicht nur seit dem Umzug - machen. Aber auch nach dem Umzug bin ich Menschen begegnet, mit denen es leicht war zu kommunizieren.

Ich denke ein wichtiger Punkt ist, offen dafür zu sein. Früher war ich verschlossen und misstrauisch gegenüber neuen Bekanntschaften. Wenn man sich öffnet, positiv gestimmt ist, ohne Vorteile und Bewertungen durchs Leben geht und einfach mal alles auf sich zukommen und zu lässt, dann kann man schnell die Spreu vom Weizen trennen. Denn das ist das Wichtige: Du bist selbst verantwortlich für deine Gefühle. Nicht die andere Person ist komisch, blöd, doof, ungerecht, fies usw., sondern du kannst damit nicht umgehen. Und das ist okay so. Wenn dir die Art der anderen Person nicht passt, musst du dich nicht mit ihr umgeben. Es ist deine Verantwortung, aus dieser Beziehung wieder raus zu gehen. 

Sowohl vor als auch nach dem Umzug habe ich Menschen in meinem Umfeld gehabt, die mir nicht gutgetan haben. Dann habe ich diese Menschen aus meinem Leben (wieder) gestrichen. Und auch neue Bekanntschaften habe ich wieder aufgegeben, als ich gemerkt habe: es passt nicht und tut mir nicht gut. 

Und so habe ich freie Sicht, offene Ohren und ein positives Mindset für alles, was oder wer da noch kommen mag.

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Sind dir tierische oder menschliche Begegnungen lieber?



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